Mobile SEO: Der ultimative Leitfaden

Möchten Sie die Grundlagen der mobilen Suchmaschinenoptimierung kennenlernen und erfahren, wie Sie diese zu Ihrem Vorteil nutzen können? In diesem Artikel finden Sie alle Informationen, die Sie dazu benötigen. Einfach ausgedrückt ist mobile Suchmaschinenoptimierung die für mobile Geräte angepasste Suchmaschinenoptimierung.

Lesen Sie die folgenden Abschnitte durch, um zu erfahren, warum diese Vorgehensweise immer wichtiger wird – und warum sie in Zukunft wahrscheinlich noch entscheidender sein wird.

 

Was ist mobile SEO?

Mit „mobiler SEO“ bezeichnen wir die Optimierung einer Website, um ein hervorragendes mobiles Nutzererlebnis zu bieten.

Mit anderen Worten: Das Ziel ist es, dass der Nutzer die Website korrekt sieht und problemlos navigieren kann, wenn er über sein Mobiltelefon darauf zugreift. Die Benutzererfahrung sollte unabhängig von der Bildschirmgröße des Geräts optimal sein.

 

Warum ist mobile Suchmaschinenoptimierung wichtig?

Es gibt zwei Hauptgründe, warum mobile Suchmaschinenoptimierung nicht nur wichtig ist. Sie ist ein entscheidender Faktor im heutigen digitalen Marketing.

In erster Linie ist dies deshalb von Bedeutung, weil der mobile Datenverkehr den Desktop-Datenverkehr übersteigt. Mobile Geräte sind enorm verbreitet. Sie sind so tief in unseren Alltag integriert, dass vielen Menschen gar nicht bewusst ist, dass ihre Mobilgeräte ihre bevorzugten Geräte für den Internetzugang sind.

Zweitens: Hohe Besucherzahlen bergen großes Potenzial. Google betont seit Jahren die zunehmende Bedeutung der Optimierung aller Websites für mobile Geräte. Falls sich noch jemand Fragen gestellt haben sollte: Im Jahr 2018 hat Google unmissverständlich klargestellt, dass die mobile Benutzerfreundlichkeit ein wichtiger Ranking-Faktor ist. Dazu gehören (unter anderem) die Ladegeschwindigkeit der Seiten und die Responsivität des Designs. Das ist der Grund, warum Suchmaschinen begonnen haben, auf einen „Mobile-First“-Index zu setzen. In diesem Sinne stützen sie die Suchrankings nun darauf, wie gut eine Website auf mobilen Geräten funktioniert.

Heutzutage zweifelt niemand mehr daran, dass mobile Suchmaschinenoptimierung (SEO) für die SEO-Branche von entscheidender Bedeutung ist. Glücklicherweise unterscheidet sich mobile SEO nicht wesentlich von herkömmlicher SEO. Es sind lediglich einige spezifische Aspekte zu beachten, die Sie in den folgenden Abschnitten kennenlernen werden.

 

Was ist der „Mobile-First-Index“ von Google?

Heute überprüft Googlebot in erster Linie die mobile Version jeder Website, auf die er stößt – daher auch der Begriff „Mobile-First-Indexierung“.

Wenn Sie möchten, dass Ihre Website auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt und hohe Platzierungen erzielt, ist die Erstellung hervorragender Inhalte, die Besucher anziehen, nach wie vor unerlässlich. Fast ebenso wichtig ist es jedoch, eine responsive Website zu betreiben. Diese sollte schnell laden und alle Inhalte auch auf mobilen Geräten korrekt anzeigen. Dies ist wohl die wichtigste Konsequenz des „Mobile-First“-Ansatzes für Webmaster.

„Mobile-First“-Index

Die Umstellung auf die „Mobile-First“-Indizierung setzt Website-Entwickler unter erheblichen Druck. Sie müssen sicherstellen, dass Besucher, die von einem mobilen Gerät aus surfen, ein positives Erlebnis haben. Die mobile Version einer Website ist nicht mehr nur eine Nebensache. Sie gilt mittlerweile praktisch als die Hauptversion. Unabhängig davon, wie Sie die mobile Version Ihrer Website hosten, müssen Sie sicherstellen, dass alle Inhalte korrekt und zeitnah angezeigt werden, wenn sie von einem mobilen Gerät aus aufgerufen werden.

Aus Sicht des Webdesigns sind ausklappbare Menüs (die früher als potenzieller SEO-Fehler für Desktop-Seiten galten) in diesem neuen Paradigma Ihre Verbündeten. Sie sind eine nützliche Lösung, um Inhalte visuell zu strukturieren und den verfügbaren Platz auf kleineren Bildschirmen optimal zu nutzen.

Falls Sie bisher noch keine Zeit und Energie in die Entwicklung einer mobilen Version Ihrer Website investiert haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Eine Ihrer obersten Prioritäten sollte es sein, sicherzustellen, dass diese reibungslos funktioniert.

Glücklicherweise können Sie mithilfe von Responsive Design eine einheitliche Version Ihrer Website bereitstellen, die sowohl auf Mobilgeräten als auch auf Desktop-Computern einwandfrei funktioniert. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie mehr über diese Option und einige ihrer Alternativen.

 

So erstellen Sie eine mobile Website, die bei Google gut rankt

Wenn Sie die mobile Benutzerfreundlichkeit Ihrer Website verbessern möchten, sollten Sie eine mobile Version der gesamten Website erstellen. Denn mobile Suchmaschinenoptimierung (SEO) ähnelt zwar der herkömmlichen SEO, erfordert jedoch spezifische Anpassungen.

Es gibt drei Möglichkeiten, eine Desktop- und eine mobile Version einer Website bereitzustellen: die mobile Version auf einer Subdomain zu hosten, auf dynamisches Serving zurückzugreifen oder Responsive Design zu verwenden.

Die mobile Version auf einer Subdomain zu hosten, ist eine technisch veraltete Lösung. Dabei müssen zwei separate Versionen Ihrer Website betrieben werden, was überhaupt nicht praktikabel ist. Abgesehen davon, dass dies unübersichtlich und mühsam ist, entspricht es auch nicht den aktuellen SEO-Best-Practices.

Das dynamische Serving ist eine etwas bessere Option. Damit können Sie automatisch zwei verschiedene Versionen Ihrer Website unter derselben URL bereitstellen, je nachdem, welcher User-Agent die Anfrage stellt. Auch wenn dies technisch gesehen nahtloser abläuft, handelt es sich dennoch um eine umständliche Lösung, bei der hinter den Kulissen zwei separate Website-Versionen verwaltet werden müssen.

Laut Google ist das Responsive Design die beste der drei verfügbaren Optionen. Der Grund dafür ist, dass es ermöglicht, unter derselben URL und mit derselben Codebasis eine separate Version für Mobilgeräte und eine für Desktop-Computer bereitzustellen. Der Schwerpunkt liegt dabei lediglich darauf, das Design an den User-Agent anzupassen, der die Anfrage stellt. Dies ist die technisch eleganteste Option. Außerdem ermöglicht sie es, Websites so anzupassen, dass sie für die sofortige Aufnahme in den neuen „Mobile-First“-Index in Frage kommen.

Wenn Sie auf Responsive Design setzen, anstatt zwei separate Versionen Ihrer Website zu betreiben, ersparen Sie sich in der Tat eine Menge Aufwand. Beim Betrieb verschiedener Versionen müssen Sie sicherstellen, dass zahlreiche Faktoren in beiden Versionen weitgehend einheitlich bleiben. Dazu gehören strukturierte Daten, Metadaten, Social-Media-Metadaten, Sitemaps und die Kapazität der Website, um nur einige zu nennen.

Sobald Sie das responsive Design implementiert haben, sollten Sie dies den Google-Bots deutlich mitteilen, indem Sie irgendwo im Head-Bereich Ihrer Seiten den Tag „meta name=“viewport““ einfügen.


Bewährte Verfahren für die mobile Suchmaschinenoptimierung

Wenn die Seite bereits gut für Suchmaschinen optimiert ist, sind einige Anpassungen im Bereich der mobilen Suchmaschinenoptimierung erforderlich :

 

Im Mittelpunkt steht die Benutzererfahrung

An dieser Stelle fragen Sie sich vielleicht, was Sie tun können, um das mobile Erlebnis Ihrer Besucher zu verbessern und sicherzustellen, dass Ihre Website stets einwandfrei funktioniert. Einfach ausgedrückt: Sie müssen der Leistung Vorrang vor der Optik einräumen. Alle Punkte, die wir im Folgenden nennen, tragen zu einer besseren Benutzererfahrung bei – nehmen Sie sie also zur Kenntnis.

Optimieren Sie die Ladegeschwindigkeit Ihrer Seite

Der offensichtlichste Aspekt einer hervorragenden Website-Performance lässt sich auf eine einfache Variable zurückführen: die Ladegeschwindigkeit der Seite. Und das ist keineswegs nur eine zufällige Marotte der Google-Ingenieure! Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, dass Websites, deren Ladezeit mehr als ein paar Sekunden beträgt, in der Regel Besucher verlieren.

Schnelle Ladezeiten zu erreichen, kann schwierig sein, da Websites tendenziell immer umfangreicher, Seiten immer länger und Widgets immer zahlreicher werden. Ein guter Programmierer kann die Ladezeiten jedoch in jedem Fall verkürzen. Die Ladegeschwindigkeit einer Seite ist eine sehr objektive und direkt messbare Größe. Setzen Sie so viele Ressourcen wie möglich ein, um diese Größe zu verbessern, damit sowohl menschliche Besucher als auch Suchmaschinen-Bots Ihre Website schätzen.

Während die Ladegeschwindigkeit beim Öffnen einer Webseite auf einem Desktop-Computer bereits entscheidend ist, spielt sie auf Mobilgeräten aufgrund von Verbindungs- und Hardware-Gründen eine noch größere Rolle. Daher ist es notwendig, die Dateigröße der Bilder und des Codes auf ein Minimum zu reduzieren. Vermeiden Sie außerdem Weiterleitungen und nutzen Sie den Browser-Cache.

 

Blockieren Sie keine CSS-Dateien, JavaScript-Dateien oder Bilder.

Früher konnten manche Mobiltelefone CSS, JavaScript oder Bilder nicht unterstützen, da die Betreiber der Websites diese teilweise oder sogar vollständig blockierten. Glücklicherweise wird dieser Fehler heutzutage meist nicht mehr begangen, aber wir sollten dies dennoch überprüfen.

Wir wissen, dass Googlebot Mobile dieselben Inhalte wie die Nutzer anzeigen und sogar kategorisieren möchte. Daher ist es wichtig, CSS, JavaScript und Bilder in der Robots.txt nicht zu blockieren. Zudem helfen diese Elemente der Suchmaschine dabei, zu erkennen, ob sie auf eine für Mobilgeräte optimierte Website oder eine andere Lösung gestoßen ist.

 

Achten Sie auf die Gestaltung der mobilen Website.

Mobile Geräte verändern die Gestaltung von Websites grundlegend, da der Trend zur Vereinfachung geht. In diesem Zusammenhang ist es entscheidend, Folgendes zu vermeiden:

  • Flash. Denken Sie daran, dass Adobe Flash im Jahr 2020 als veraltet eingestuft wurde. Außerdem verfügen die Smartphones der Nutzer möglicherweise nicht über dieses Add-on, sodass ihnen der spannendste Teil entgehen könnte. Verwenden Sie stattdessen HTML5, um Spezialeffekte zu erstellen.
  • Pop-ups. Für den Nutzer kann es sehr nervig sein, Pop-ups auf seinem Smartphone schließen zu müssen. Es ist besser, darauf zu verzichten, um eine hohe Absprungrate zu vermeiden.

Außerdem ist es wichtig, auf die Schaltflächen zu achten. Sind sie zu groß oder zu klein, kann es vorkommen, dass man sie versehentlich anklickt. Dies kann wiederum passieren, wenn sie im Weg eines Fingers liegen, mit dem man auf der Seite scrollen möchte.

 

Erstellen Sie ein responsives Webdesign

Websites mit responsivem Design nutzen CSS3-Medienabfragen, um mobilen und Desktop-Nutzern denselben Inhalt anzuzeigen. Sie basieren auf einem fließenden Raster und einem flexiblen Design, das eine automatische Anpassung an die Bildschirmgröße des jeweiligen Geräts ermöglicht.

 

Titel und Meta-Beschreibungen optimieren

Bei der Optimierung einer mobilen Website müssen Sie berücksichtigen, dass dem Nutzer weniger Platz auf dem Bildschirm zur Verfügung steht. Deshalb sollten Sie bei der Erstellung von Titeln, Meta-Beschreibungen und URLs so prägnant wie möglich sein. Auf diese Weise wird Ihre Website auf der Suchergebnisseite besser zur Geltung kommen.

 

Verwenden Sie Schema.org für strukturierte Daten.

Aufgrund des begrenzten Platzes auf dem Mobilbildschirm fallen Suchergebnisse mit angereicherten Fragmenten noch stärker ins Auge als auf einem Desktop-Computer. Daher empfehlen wir, strukturierte Daten wann immer möglich zu implementieren.

 

Die Website für die lokale Suche optimieren

Falls Ihr Unternehmen direkte Dienstleistungen vor Ort für Kunden anbietet, denken Sie daran, die Inhalte Ihrer Website für die lokale Suche zu optimieren. Dazu müssen Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer in die Metadaten der Website aufnehmen. Vergessen Sie außerdem nicht, den Namen der Stadt und des Landes anzugeben.

 

Die dynamische Bereitstellung wird nicht mehr empfohlen

Wie Sie sich vielleicht erinnern, ermöglicht die dynamische Bereitstellung die Anzeige unterschiedlicher HTML- und CSS-Elemente, je nachdem, mit welchem Gerät der Nutzer auf die Seite zugreift. Diese Vorgehensweise wird mittlerweile nicht mehr empfohlen, insbesondere im Hinblick auf die Anwendung des „Mobile-First“-Index. Da Google für die Indizierung und das Ranking vorwiegend die mobile Version heranzieht, ist es nicht verwunderlich, dass das Unternehmen von uns erwartet, auf beiden Geräten (Mobilgeräten und Desktop-Computern) Inhalte gleicher Qualität anzubieten. Aus demselben Grund sollten Sie auch keine separate mobile URL verwenden.

 

Tools zur Überprüfung Ihrer Website im Hinblick auf mobile Suchmaschinenoptimierung (Mobile SEO)

Google stellt zwei nützliche Tools zur Verfügung, mit denen Sie die Leistung Ihrer Website auf Mobilgeräten analysieren können: PageSpeed Insights und Lighthouse. Diese Tools sind sehr einfach zu bedienen. Wir empfehlen Ihnen, noch heute Ihre Ausgangsleistung zu überprüfen und sofort nach Möglichkeiten zur Verbesserung zu suchen. Die von diesen Tools bereitgestellten Berichte zeigen Ihnen die wichtigsten Punkte auf, die Sie vorrangig angehen sollten.

Um detailliertere Daten zu erhalten, sollten Sie auch die neuen Spezialtools zur Bewertung der mobilen Leistung ausprobieren, die in den Google Webmaster-Tools verfügbar sind. Es gibt ein Tool zur Schnellanalyse namens „Test auf Mobilfreundlichkeit“ sowie ein Tool zur detaillierten Analyse im Abschnitt „Mobile Usability“. Machen Sie sich unbedingt mit diesen Tools vertraut. So erhalten Sie eine klare Vorstellung davon, welche nächsten Schritte Sie unternehmen sollten, um Ihre Website an die aktuellen Nutzerpräferenzen und die Best Practices für die mobile Suchmaschinenoptimierung anzupassen.

Eine weitere hervorragende Möglichkeit, die Mobilfreundlichkeit Ihrer Website sicherzustellen, ist die Durchführung eines SEO-Audits, bei dem Ihre Website von einem Mobilgerät aus gecrawlt wird. Dies können Sie ganz einfach mit einem SEO- Crawler -Tool wie FandangoSEO bewerkstelligen. Sie müssen lediglich festlegen, dass die Crawls vom Mobilgerät aus erfolgen sollen.

Durch regelmäßige Audits können Sie Probleme beim Crawling oder bei der Indexierbarkeit erkennen. Darüber hinaus können Sie mit FandangoSEO auch die Leistung Ihrer Website in Bezug auf die Core Web Vitals für Desktop- und Mobilgeräte überprüfen. So lassen sich ganz einfach Möglichkeiten zur Beschleunigung Ihrer Website aufdecken.



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